Technical SEO

Die technische Basis für eine erfolgreiche Website

Das volle Potential Ihrer Website nutzen: Mein SEO-Audit bietet was Sie brauchen.

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Technical SEO – der Begriff klingt für viele, die ihn hören, erst einmal monströs. Das Wort „Technical“ impliziert Code, komplexe Routinen und damit Tätigkeiten, die selbst manchem SEO Respekt einflößen. Und in der Tat reden wir hier von Dingen, die, wenn sie Spaß machen sollen, eine gewisse Affinität zu Servern, Skripten, Programmierung und Paketübermittlungen voraussetzen.

Ich will da gar nichts beschönigen: Technical SEO ist für gute Rankings zwar absolut nötig, aber für die Mehrheit nicht unbedingt ein großer Spaß.

Für mich glücklicherweise schon.

Was Technical SEO eigentlich ist

Technical SEO ist die Grundlage dafür, das Inhalte überhaupt die Chance haben, gute Positionen in den SERPs (Search Engine Result Pages) zu erzielen.

Technical SEO ist die strukturelle Basis für den Erfolg jeglicher Suchmaschinenoptimierung. Sie unterscheidet sich grundlegend von ihren Schwesterdisziplinen OnPage- und OffPage-Optimierung.

Und genau wie diese Disziplinen ändert sie sich. Ständig und rasend schnell.

Sie umfasst viele verschiedene Themen und bietet damit eine große Auswahl an Hebeln, die gezogen werden können, um die Rankings Ihrer Website in die Höhe zu katapultieren.

In meinen Inhouse-Seminaren werde ich ab und zu gefragt, welche Technical-SEO-Maßnahme man denn unbedingt priorisieren sollte. Und auch wenn es Maßnahmen gibt, die auf beinahe jeder von mir auditierten Website zuerst angegangen werden sollten, muss ich jedes Mal sagen: „Das kommt darauf an…“.

Ich weiß, das will niemand hören. Aber es ist so. Denn obwohl die Prinzipien der Technical SEO allgemeingültig sind, können ihre Lösungen auf verschiedenen Websites unterschiedliche Auswirkungen haben.

Was also sind die verschiedenen Bereiche der Technical SEO und welche Möglichkeiten bieten sie, um ein gutes Fundament für OnPage- und OffPage-Optimierung zu schaffen?

Im Folgenden möchte ich Ihnen eine Idee davon vermitteln.

Mobile-friendly Websites mit technischer Suchmaschinenoptimierung

Mobile first – schon seit einigen Jahren das Credo jedes guten Webentwicklers. Wenn eine Website mobil nicht gut bedienbar ist, dann verschenkt sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Potenziale.

An wen? An die Konkurrenz.

Denn mittlerweile hat es auch der Letzte verstanden:

  • Jeder Kunde hat ein Smartphone
  • Jeder, der ein Smartphone hat, benutzt es, um damit Websites aufzurufen

Soweit zur Bedienbarkeit und Nutzung von Websites auf mobilen Geräten. Aber was hat das mit SEO – vor allem mit technischer Suchmaschinenoptimierung – zu tun?

Da wäre zum Einen das Mobilegeddon. Am 21.04.2015 hat Google ein Algorithmus-Update in den produktiven Betrieb übernommen, das unter vielen SEOs für lange Gesichter sorgte. Denn das Update zog eine Konsequenz nach sich, die erst einmal sehr unangenehm ausfallen konnte:

Websites, die nicht mobile-friendly waren, mussten teilweise Einbußen im mobilen Traffic hinnehmen.

Das ist bis heute so. Ist eine Website nach Googles Standards nicht mobile-friendly, wird sie mobil auch schlechtere Rankings erzielen.

Testen Sie doch einmal, ob Ihre Website mobile-friendly ist. Das geht mit dem Mobile-Friendly-Test von Google recht einfach.

Wenn Sie keinen Error erhalten, gehören Sie einem sehr kleinen Kreis von digital gut aufgestellten Unternehmen an. Meiner Erfahrung nach gibt es immer etwas, das optimiert werden kann.

Dazu gehören:

Mobile-Friendlyness durch Responsive Design

Mit einem Responsive Design passen sich die Elemente Ihrer Website dynamisch an den Screen des jeweils genutzten Gerätes an. Eine Website ist damit auf einem 4K-TV genauso gut zu betrachten – und zu bedienen – wie auf einem Smartphone der letzten Generation.

Dazu arbeiten responsive Designs mit Verhältnissen statt absoluten Breiten:

.div {height: 50%}

statt

.div {height: 512px;}

Ermöglicht wird das unter anderem durch den Einsatz von Media-Queries, die das CSS der Website eben abhängig von der aktiven Viewport-Breite in Pixeln anpassen:

@media screen an (min-width: 900px) {height: 600px;}

Ein Responsive Design löst die Probleme, die mobile Versionen von Websites mit sich bringen. Denn mit seiner Einführung gibt es nur noch eine Website-Version, die auf allen Geräten funktioniert.

Mobile-friendly User-Experience

Denken Sie beim Design einer mobile-friendly Website immer daran, dass sie mit einem Daumen bedienbar sein muss. Klappt das nicht, sollte das Design angepasst werden. Diese Regel ist in Zeiten eines iPhone 8 Plus zwar schwieriger einzuhalten, da nicht jeder über besonders lange Daumen verfügt, aber prinzipiell bleibt sie bestehen.

Achten Sie unter anderem darauf, dass:

  • kein Pinch-To-Zoom nötig ist, um die Seite zu bedienen.
  • Buttons und Menüs auch mit einem großen Daumen bedienbar sein müssen, demnach also auf keinen Fall zu klein sind (mindestens 45 Pixel breit bzw. hoch).
  • das Design möglichst simpel und fokussiert daherkommt, um die Bedienung beim Laufen oder in stressigen Situationen zu erleichtern.
  • Texte nicht zu ausschweifend sind und auf den Punkt kommen. Wer sie mobil liest, hat unter Umständen nur wenig Zeit.
  • Bilder beziehungsweise Icons verwendet werden, um komplexere Sachverhalte auf einen Blick erfassbar zu machen.
  • die Ladezeiten nicht ausufern, um Datenvolumina zu schonen und den Besuchern Ihrer Website schnell zu liefern, was sie gesucht haben.
  • Videos per HTML5 eingebunden sind, um mobil problemlos dargestellt werden zu können.

Vermeidung von Ad-Formaten, die mobile Nutzer stören

Google achtet sehr genau auf die Ad-Formate und Pop-Ups, die Sie auf Ihrer Website verwenden. Wann immer etwas den eigentlichen Content per Overlay verdeckt, gefährden Sie den Status Ihrer Website als mobile-friendly.

Nutzen Sie deshalb Ad-Formate, die:

  • sich nicht zu sehr in den Vordergrund drängen und auf keinen Fall Content verdecken.
  • der Bedienung der Website nicht im Wege stehen.

Mobile-Friendlyness durch korrekten Umgang mit mobilen Versionen Ihrer Website

Sollten Sie eine separate Mobile-Version Ihrer Website betreiben, dann kommt mit dieser Regelung auch eine Fehlerkomponente hinzu. Denn Sie müssen immer darauf achten, dass Redirects, 404-Seiten und Verlinkungen in ihren jeweiligen Domänen verbleiben. Ein Link von der mobilen auf die non-mobile Website zum Beispiel ist ein grober Faux-Pas. Nicht nur im Auge des Users, sondern auch aus Sicht der Suchmaschine.

Die Gründe für einen suboptimales Mobile-Friendlyness-Rating sind vielfältig. Glücklicherweise sind es die Möglichkeiten für eine Optimierung auch.

Diese Kriterien sollten unter anderen erfüllt sein:

  • Responsive Webdesign zur Bedienung aller Bildschirmgrößen
  • Keine Verwendung von Technologien, die von Mobilgeräten nicht unterstützt werden
  • Ausreichend großer Text, der auch ohne Pinch-To-Zoom gelesen werden kann
  • Ausreichender Abstand von Links zueinander, damit zielgerichtet daraufgetippt werden kann

Redirects: für gute technische Suchmaschinenoptimierung müssen sie richtig gesetzt werden

Sie tauchen meistens kurz vor einem Relaunch auf der ToDo-Liste auf: Redirects. Mit ihnen werden Website-Besucher auch nach Domainänderungen auf den richtigen Content geleitet und Linkjuice wird beinahe verlustfrei vererbt.

Aber auch der Suchmaschine gibt ein Redirect eine Richtung. Doch es muss die richtige sein. Ist der vom Besucher gesuchte Content nur kurzzeitig an anderer Stelle auffindbar oder permanent umgezogen?

Und was ist mit Seiten, die es nicht mehr gibt? Hier gilt es, den Besucher nicht der Default-404-Message zu überlassen, sondern mit einer Custom-Lösung auch den verirrten Kunden dorthin zu leiten, wohin er soll und will.

301er-Redirects

Wenn eine Website sich dauerhaft an anderer Stelle befindet, setzen Sie einen Redirect 301. Auf diese Weise konservieren Sie auch einen großen Teil der Linkpower der bisherigen Website.

302er-Redirects

Wenn eine Website sich nur vorübergehend an einer neuen Location befindet, verwenden Sie dafür einen Redirect 302. Aufgrund der Tatsache, dass Google erwartet, dass der Ausgangszustand bald wiederhergestellt wird, wird hier auch keine Linkpower weitervererbt.

Kürzere Seitenladezeiten durch technische Suchmaschinenoptimierung

Eine langsame Website ist aus zwei Gründen schlecht:

  • Sie verscheucht Kunden, weil langsame Websites ihren Erwartungen und Erfahrungen grundsätzlich entgegenstehen
  • Sie produziert schlechte Rankings, weil Seitenladegeschwindigkeit einer von Googles Ranking-Faktoren ist

Es ist wahr: Sie verlieren beinahe die Hälfte Ihrer Website-Besucher, wenn die Seitenladezeit länger als 3 Sekunden beträgt. Die Erwartung hinsichtlich schneller Lieferung ist an dieser Stelle einfach extrem hoch. Und das zu recht, wird sie doch von vielen Websites erfüllt. Warum also nicht von allen?

Die Ladezeit einer Website kann auf vielfältige Weise optimiert werden. Diese Methoden beziehen sich allerdings nicht nur auf den Content. Auch an der Art, wie Ihre Website technisch ausgeliefert wird, kann mit großem Erfolg gearbeitet werden.

TTFB (Time To First Byte)

Wussten Sie, dass Rankings mit der Zeit zur Auslieferung des ersten Bytes einer Website korrelieren?

Diese sogenannte TTFB (Time To First Byte) wird laut MOZ von drei Faktoren beeinflusst:

  1. Der Zeit, die vergeht, bis Requests durch das Netz zum Webserver gelangen
  2. Der Zeit, die der Webserver benötigt, um Requests zu bearbeiten und eine Antwort zu formulieren
  3. Der Zeit, die vergeht, bis diese Antwort durch das Netzwerk zurück zum Browser gelangt

Damit gibt es auch mindestens drei Faktoren, die optimiert werden können, um die TTFB zu verkürzen.

Außerdem können Sie:

  • ein Content-Delivery-Network (CDN) einsetzen
  • Latenzen optimieren
  • Ihre Backend-Infrastruktur optimieren
  • Die Performance Ihrer Backend-Software optimieren

Ihre eigene TTFB können Sie übrigens auf WebPageTest überprüfen.

Weitere Optimierungsmöglichkeiten für mehr PageSpeed

  • Binden Sie Bilder auf die richtige Art und Weise ein (mit dem -Element)
  • Laden Sie Inhalte per AJAX nach
  • Laden Sie Inhalte asynchron nach
  • Verbessern Sie die Antwortzeit Ihres Servers
  • Nutzen Sie Server-Caching (auf WordPress-Websites zum Beispiel mit einem Plugin)
  • Boosten Sie Ihre HTTP-Requests durch Subdomains
  • Verwenden Sie ein Content-Delivery-Network (CDN)
  • Nutzen Sie Browser-Caching (auch hier können Plugins die Arbeit erheblich erleichtern)
  • Minimieren Sie die Zahl der HTTP-Requests
  • Vermeiden Sie unnötige Weiterleitungen
  • Komprimieren Sie CSS und JavaScript
  • Verwenden Sie Gzip-Komprimierung
  • Vermeiden Sie Bad Requests
  • Ersetzen Sie Grafiken da, wo es geht, durch CSS3

Mit technischer Suchmaschinenoptimierung gegen schlechten Content

Was ist guter Content?

Das kommt darauf an, wer diese Frage stellt. Als Technical SEO beantworte ich diese Frage so:

  • Es gibt ihn nicht mehrmals
  • Er bietet relevante Informationen und Mehrwert – ist also nicht „thin“

Duplicate Content

Duplicate Content – also die Existenz von exakten oder weitestgehend gleichen Inhalten – ist Gift für gute Rankings. Und das nicht nur, weil Google Duplicate Content schlecht bewertet, sondern weil er meistens auch schlecht für den Website-Besucher ist. Was im Übrigens auch ein Grund für die negative Einstufung durch Google ist.

Doppelte Inhalte sind Kopien. Sie können also kein einzigartiger Content sein. Das mag logisch klingen – das wahre Problem liegt aber eben in der mangelnden Einzigartigkeit.

Wer kopiert, ist nur selten eine gute Quelle für gute Informationen und liefert deshalb keine guten Ergebnisse für die Nutzer einer Suchmaschine. DC ist zwar nicht jedes Mal von Menschenhand ausgeführtes Copy/Paste, der Grund für die schlechte Einstufung bleibt dennoch bestehen.

Das Dilemma fängt schon beim Suchergebnis an. Die Suche nach einem Begriff, der viel Duplicate Content liefert, führt möglicherweise zu einer Liste von Websites, die alle dieselbe Information enthalten. Die Beantwortung der Frage: „Welches dieser Ergebnisse ist das beste?“ ist die Kernaufgabe von Googles Suchmaschine. Wenn eine Seite deren Erfüllung erschwert, könnte sie Rankings einbüßen.

Doppelte Inhalte sorgen außerdem für Ranking-Schwankungen. Denn sie machen es dem Algorithmus schwer, das Ergebnis mit der höchsten Relevanz auszuliefern.

Duplicate Content kann intern und extern auftreten. Das bedeutet, dass ein DC-Problem auch dann entstehen kann, wenn derselbe Inhalt unter einer Domain mehrmals zu finden ist. Denn auch diese Konstellation stellt den Algorithmus vor Probleme. Eben dieselben wie bei externen doppelten Inhalten.

Thin Content

Gegen Thin Content, also Content, der weder Relevante Informationen, noch Mehrwert bietet, sprechen gleich zwei Dinge:

  • Googles Panda-Update
  • Googles Phantom-Update

Google hat mit den Panda- und Phantom-Updates Mechanismen eingeführt, welche die Qualität von Content erstaunlich gut bewerten können. Der Einsatz von Machine-Learning und künstlicher Intelligenz im Rahmen von RankBrain setzt dem maschinellen Verständnis die Krone auf.

Schlechter Content rankt nicht mehr. Und das ist im Prinzip auch gut so.

Und so erzeugen Sie guten Content:

  • Schreiben Sie Inhalte für Menschen und nicht für Maschinen
  • Fokussieren Sie darauf, Lösungen für existierende Probleme zu liefern
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Content einfach zu verstehen, unerwartet, sehr konkret, glaubwürdig, wahr, hilfreich, inspirierend, lehrreich, relevant und praktisch anwendbar ist.

Erfüllen Sie diese Kriterien, liefern Sie damit Inhalte, die zu positiven Nutzersignalen führen, die ihrerseits das Ranking Ihrer Website beeinflussen können.

Gute technische Suchmaschinenoptimierung durch eine gute Seitenarchitektur

Damit Content indexiert werden kann, muss er lesbar sein. Nicht nur für Menschen, sondern auch für Maschinen.

Sitemaps

Je einfacher es für Algorithmen ist, die Inhalte Ihrer Website zu lesen, desto schneller kann diese dem Index hinzugefügt werden und schließlich auch ranken. Legt die Seitenarchitektur den suchenden Crawlern Steine in den Weg, steht es um eine rasche Aufnahme in den Index eher schlecht.

Sie können die Indexierung zum einen durch eine XML-Sitemap erleichtern. Sie ist ein maschinenlesbares Inhaltsverzeichnis, das von Suchmaschinen schnell verstanden und verarbeitet werden kann.

Durch eine content-basierte Sitemap-Steuerung zum Beispiel können Sie den Prozess zusätzlich beschleunigen. Dazu legen Sie Sitemaps für jeden Content-Typen an, der sich auf Ihrer Website befindet:

  • Eine für Artikel
  • Eine für Videos
  • etc.

Crawler-Steuerung

Alles, was den Crawler bei der Arbeit stört, muss beseitigt werden. Dazu gehören DNS-Errors, Server-Errors, Site-Errors, URL-Errors, aber auch Links, denen aufgrund von veralteten Technologien nicht gefolgt werden kann.

Sie können Crawler an den folgenden Stellen steuern:

  • HTTP-Header
  • robots.txt
  • Sitemap

In der Google Search Console können Sie außerdem die Crawling-Frequenz beeinflussen. Sie finden die enstprechende Einstellung unter Einstellungen  Websiteeinstellungen  Crawling-Frequenz.

Beachten Sie dabei, dass Sie hier nicht festlegen können, wie oft Ihre Website gecrawlt wird, sondern nur, wie schnell. Damit können Sie aber Ihrem Server etwas Gutes tun, da ungezügeltes Crawling durchaus Systemressourcen beansprucht.

Sie möchten wissen, wie Google Ihrer Website crawlt? Dann sollten Sie sich mein Video zum Eigenbau von einem Google-Data-Studio-SEO-Report ansehen.

Interne Linkstruktur

Schließlich ist die korrekte und planmäßige interne Verlinkung Ihres Contents ein wirksamer Weg, um Crawlern den Weg zu ebnen.

Dabei kann eine thematisch gesteuerte Architektur für Relevanz sorgen. Zum Beispiel, indem alle Blog-Artikel zu einem Thema unter einer entsprechenden URL verlinkt werden.

Technische Suchmaschinenoptimierung und strukturierte Daten

Die Stärke einer modernen Suchmaschine ist es, durch das Lesen des darauf befindlichen Contents die grundlegende Thematik und ihre einzelnen Facetten einstufen zu können. Durch Einbindung von strukturierten Daten kann dieser Prozess massiv unterstützt werden.

Das ist kein neues Thema. Es ist aber immer noch nicht so verbreitet, wie es eigentlich sein sollte. Denn strukturierte Daten sind eine großartige Möglichkeit, die Suchmaschine bei der Entdeckung Ihres Website-Themas an die Hand zu nehmen.

Sie beschreiben damit ihren Content und seine Bestandteile so, dass sie von Algorithmen besser verstanden werden können.

Mit schema.org können Sie viele Bestandteile Ihres Contents in einen lesbaren Kontext setzen. Das Ergebnis ist eine universelle Lesbarkeit für Crawler.

Mit diesen Informationen kann Google schließlich Rich Snippets erstellen, die durch ihre informative und aufmerksamkeitsstarke Gestaltung die Click-Through-Rate deutlich erhöhen können.

Hier ein Beispiel für die Darstellung nach schema.org anhand einer fiktiven Veranstaltung:

<div itemscope itemtype="http://schema.org/MusicEvent">

Jedes relevante Element dieses HTML-Ausschnitts kann eine Suchmaschine anhand von Tags erkennen. Dieser Teil zum Beispiel schematisiert die Beschreibung des Events:

<div itemprop="description">Eine Operette über die Ehe von Orpheus und Eurydike in zwei Akten.</div>

Dieser Teil des Markups enthält die Informationen zu Start und Ende der Veranstaltung:

<div><meta itemprop="startDate" content="2017-11-03T20:00">Beginn: 03.11.2017 8:00PM</div>
<meta itemprop="endDate" content="2017-11-03T22:00">Ende: 03.11.2017 10:00PM
</div>

Diese Information und viele andere fließen dann in das Rich Snippet in den SERPs ein.

Das Aufbereiten von existierendem HTML durch strukturierte Daten ist machbar, aber nicht ganz trivial. Implementierung und Testing sollten – wie bei allen Arbeiten am Code Ihrer Website – sorgfältig durchgeführt werden, um unerwünschte Effekte zu vermeiden.

Technical SEO-Monitoring

Die technische Suchmaschinenoptimierung ist kein Projekt. Sie ist – genau wie On- und OffPage-SEO ein Prozess. Um ihn wirksam zu durchlaufen, muss die technische SEO ebenfalls einem konstanten und aufmerksamen Monitoring unterzogen werden.

Kurz: es ändert sich ständig etwas in der Technical SEO. Mit gutem Monitoring erkennen Sie, wo es gilt, nachzubessern.

Jetzt kennen Sie die Grundzüge der Technical SEO

Technical SEO ist ein Thema, das zwar an Aufmerksamkeit gewinnt, aber in vielen Branchen immer noch viel Luft nach oben bietet und dadurch extreme Vorsprünge ermöglicht. Man muss sie nur anwenden.

Außerdem sollte man schnell sein. Denn dieser paradiesische Zustand wird nicht lange andauern.

Bei Ihrer ganz persönlichen Technical SEO helfe ich Ihnen mit Audits, einem Inhouse-Seminar, mit Tools auf dieser Website oder in Form einer ständigen fachlichen Begleitung.

Wenn Sie Technical-SEO-Lösungen benötigen, lassen Sie uns darüber sprechen, wie ich Ihnen helfen kann.

Technical-SEO-Experte:

André Goldmann

Ich berate Sie bei allen Fragen zur technischen Optimierung Ihrer Website, unterstütze Sie bei der Durchführung eines Website-Relaunches oder entwickele gemeinsam mit Ihnen eine neue Informations- und Seitenarchitektur.

Rufen Sie an (0341 392992666) oder schreiben eine E-Mail an: hallo@technicalseo.de

Technical-SEO-Experte - André Goldmann

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